Prof. Dr. Angelika Storrer  
Homepage: http://germanistik.uni-mannheim.de/abteilungen/germanistische_linguistik/prof_dr_angelika_storrer/index.html  
  Professorin für Germanistische Linguistik, Universität Mannheim.  
 
Kurzvita
 
  • 1980-91: Studium der Germanistik und Romanistik an der Universität Heidelberg. Promotion 1991.
  • 1984-90: Freie Mitarbeiterin am wissenschaftlichen Zentrum der IBM Deutschland in Heidelberg. Projekte: LEX (Juristisches Expertensystem); LSF (LInguistische Funktionen für die Bürokommunikation) und LMT (Logic-programming based Machine Translation).
  • 1990-91: Forschungsstipendium der IBM Deutschland am Institut für wissens-basierte Systeme der IBM in Heidelberg. Projekte: LMT und Translexis (Datenbank für MT und Terminologiearbeit).
  • 1992-93: Wissenschaftliche Angestellte am Lehrstuhl für Computerlinguistik des Seminars für Sprachwissenschaft (SfS) der Universität Tübingen. Projekt ELWIS (Korpusunterstützte Entwicklung lexikalischer Wissensbasen.).
  • 1993-2002: Wissenschaftliche Angestellte in der Abteilung „Grammatik“ am Institut für deutsche Sprache (IDS) in Mannheim. Projekt: Grammis (Hypermediales Informationssystem zur deutschen Grammatik).
  • 2002-2014: Professorin für Linguistik der deutschen Sprache und Sprachdidaktik (C4) am Institut für deutsche Sprache und Literatur der Universität Dortmund. Projekte:
    • Verbundprojekt Korpus-basierte linguistische Recherche und Analyse mit Hilfe von Data-Mining-Verfahren (KobRA). (BMBF-Förderung im Rahmen der Ausschreibung zu eHumanities).
    • Mitglied im DFG-Netzwerk Internetlexikographie.
    • Deutsches Referenzkorpus zur internetbasierten Kommunikation (DeRiK): Kooperation mit der DWDS-Projektgruppe an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (seit 2011).
    • Mitglied im DFG Netzwerk Empirische Erforschung internetbasierter Kommunikation.
  • Seit 2014: Professorin für Germanistische Linguistik an der Universität Mannheim.
Arbeitsgebiete

Aktuelle Arbeitsschwerpunkte:

  • Textlinguistik und Texttechnologie
  • Sprache und Kommunikation im Internet
  • Hypermediale Informationssysteme zur deutschen Sprache
  • Korpuslinguistik und korpusgestützte Lexikographie
  • E-Learning (insb. Einsatz von Chats, Foren und Wikis)
  • Digitale Ressourcen in der Sprachdidaktik

Bisherige Aktivitäten in der GSCL (ehem. GLDV):

  • Mitglied seit 1986
  • 1995 Gründung des AK "Hypermedia", gemeinsam mit Bernhard Schröder und (seit 2007) Roman Schneider
  • Beteiligt an der Organisation diverser GLDV-Workshops und der Konvens 2008 in Berlin
  • 2007-2009: 1. Vorsitzende
  • 2009-2015: 2. Vorsitzende
  • Seit 2015: Mitglied im Beirat
Vorstellungen für die Arbeit in der GSCL

In bewährter Kooperation mit den Kolleginnen und Kollegen aus Vorstand und Beirat möchte ich die Arbeiten der Arbeitskreise und die Förderung des Nachwuchses unterstützen. Von meiner fachlichen Ausrichtung her liegt mir außerdem die Intensivierung des Dialogs zwischen den Entwicklern von Sprach-/Texttechnologie einerseits und den Anwendern in der geisteswissenschaftlichen Forschung und Lehre andererseits am Herzen. Die GSCL-Akteure sind bereits sehr gut eingebunden in nationale und internationale Infrastrukturprojekte im Bereich der sog. E-Humanities. Die GSCL sollte diese Aktivitäten weiterhin mit ihrem computerlinguistischen/sprachtechnologischen Fokus begleiten und dabei auch eine Plattform bieten für den Austausch über spezielle Anforderungen, die sich bei der Arbeit mit deutschsprachigen Ressourcen ergeben. Ich freue mich deshalb über die Gründung des neuen AK "Digital Humanities" und fände es wünschenswert, dass die GSCL künftig die Ausrichtung von "Shared Tasks" für das Deutsche unterstützt.